Lebenskunst
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Das Synonym der Heuchel-Gesellschaft: Der Horrorclown

Nun gibt es die Gruselclowns auch in Österreich. Obwohl wir wissen, dass hinter einer Clownsmaske ein grundsätzlich guter Mensch steckt, droht beim Anblick einer grinsenden Kunststoffmaske eine Herzattacke. Wieso verstecken wir uns hinter einer Maske?

Angeboren?

Es macht Spaß, erschreckt zu werden, zumindest manchmal. Das könnte auch der Grund für Halloween oder Horror-Filme sein. Für manche es ist auch ein Thrill, einen Freund zu erschrecken. Ein Horrorclown ist ein Mensch, der sich eine Maske aufsetzt und es lustig findet, andere zu schrecken (wenn es dabei bleibt). Eigentlich nichts anderes, wie wir es von Stephan Kings „Es“ kennen.

Ein Horrorclown gibt in den meisten Fällen vor, etwas zu sein, was er eigentlich nicht ist: Ein Serienmörder. Eine Beachtung der Person, die anscheinend sonst nicht erreicht wird. Täusche oder irre ich mich, aber nennt man derartiges Verhalten nicht Heuchelei?

Pararellen

Dieses Phänomen weist viele Parallelen auf. Mein derzeitiges Lieblingsthema ist aber die Verblendung mit der Thematik der Nachhaltigkeit von Firmen oder Bloggern. Gerade wenn große Konzerne wie Starbucks versuchen, sich als faire oder nachhaltige Marke darzustellen, dann muss klar sein, dass das nie und nimmer glaubwürdig sein kann.

Und auch der Blog von Dariadaria bricht leider mit seinen Postulaten. Wenn Maddie das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt rückt und Missstände aufzeigt, aber auf der anderen Seite dann nach mehreren Jahren Boykott doch zu Starbucks geht, weil diese ein Müllvermeidungskonzept entwickelt haben (Kaffee), dann bricht das für mich mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit und Fairness. Wo bleibt hier die Authentizität?

Starbucks möchte ein Kennzeichnung von genmanipulierten Lebensmitteln verhindern, 
verbietet in Saudi Arabien Frauen, Kaffe zu bestellen und nur 8,4% des Kaffees 
entfallen auf Fairtrade-Standards.

Meine Anregung

Eine Lösung, wie man beispielsweise mit der Problematik der Nachhaltigkeit umgeht, werdet ihr auch hier nicht erfahren.

Große Firmen werden klarerweise immer die Unternehmenskosten im Auge behalten, um eine große Menge an Menschen mit ihren Produkten zu versorgen. Unternehmen werden Kunden niemals erziehen, sondern eher auf Bedürfnisse eingehen. Es liegt an uns, etwas zu verändern. Meine Problematik, an der ich arbeite ist das Akzeptieren von höheren Preisen von Lebensmitteln. Bei Technikprodukten sitzt die Geldbörse locker, jedoch bei Lebensmitteln muss alles billiger werden. Das Kaufverhalten ist eine Frage des Gewissens, das nur dann urteilen kann, wenn man sich vorher gründlich informiert hat.

Schlussendlich sollten wir doch alle unsere Masken fallen lassen und zu dem Clown bekennen, der wir wirklich sind. 

 

 

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