Allgemein, Aus Dem Leben Gegriffen
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UPDATE: Mein Beef mit A1

Gut zwei Tage nach meinem Blogbeitrag „Lasst euch nicht von Mobilfunkanbiertern über das Ohr hauen“ meldete sich A1 via Facebook Messenger bei mir: „Danke für dein ausführliches Feedback über deinen Blog. In deinem Fall ist leider einiges nicht so gelaufen, wie es soll, aber natürlich nehmen wir deine Anfrage ernst. (…)

Tatsächlich blieb meine Stimme nicht ungehört und so erhielt ich auch Unterstützung von Mangoblüte, einer befreundeten Bloggerin, die selbst eine eigene Kategorie über schlechten Kundenumgang führt. Anna von Mangoblüte war bei mir auch schon im Interview.

Mein Deal mit A1

A1 rief mich also auch tatsächlich an und bereitet mir folgendes Angebot:

„Lieber Herr Perry,

vielen Dank für ihr E-Mail.

Ich freue mich, dass Sie mein Angebot annehmen möchten. Gerne schicke ich Ihnen dieses gleich mit:

– Kündigung der A1 TV Kombi nach dem Bindungsende (31.08.2017)

– nach der Kündigung (01.09.2017) richten wir einen Rabatt von 10 Euro brutto bei Ihrer mobilen Rufnummer 0660 XXXXX für 24 Monate ein

– durch den Rabatt wird Ihr Vertrag nicht verlängert“

Natürlich – das Gelbe vom Ei ist dieses Angebot zwar nicht, aber immerhin ein ganz guter Kompromiss. Ich bin jedenfalls zufrieden, dass ich überhaupt etwas erreicht habe.

Konsumentenpower

Auch wenn ich nach der ersten Kontaktaufnahme und nach den weiterem Gesprächsverlauf nicht dachte, dass ich mich gegen eine gefühlte Ungerechtigkeit wehren kann, kann ich mit Freude behaupten: Ich habe mich getäuscht. Es ist zu Beginn nicht einfach, durch die Reihen eines riesigen Konzerns zu dringen.

Das Entgegenkommen von A1 finde ich persönlich angemessen. Die freundliche Behandlung zu jeder Zeit war ebenso positiv. Ich frage mich nur, wie es weiter gegangen wäre, wenn ich keinen Artikel auf meinem Blog veröffentlicht hätte.

Ein Erfolgsrezept, um sein Konsumentenrecht durchzusetzen, gibt es nicht, aber mein neuer Leitspruch lautet:

Freundlich und hartnäckig beschweren – der Kunde ist immerhin König!

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