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Warum du dich nicht um Schönheitsideale kümmern solltest, sondern um dein Wohlbefinden

Die Hosen passen nicht mehr, das Hüftgold blitzt unter dem T-Shirt hervor und man ist meilenweit von dem Schönheitsideal von „Men’s Health“ entfernt. Menschen sehen einander an und denken sich ihren Teil. Und ich weiß genau, was sie denken: faul. Das ist jedoch nicht der Grund, warum ich jetzt wieder mit Sport beginne. In diesem Beitrag geht es um die Idealisierung von Schönheitsidealen und welche Motive hinter meiner sportlichen Betätigung stehen.

Schönheitsideal „Schlank“

Es ist ganz klar, dass jeder seinen Körper schätzen sollte. Nicht die Einheitlichkeit von Körpern, sondern die Diversität ist eines der schönsten Eigenschaften der Menscheit. Auch ist selbstverständlich, dass diese Sätze schnell ausgesprochen sind. Wenn aber das harte Urteil der Masse auf einen niederprasselt, dann hat man entweder eine dicke Haut oder ein Problem. Vorbilder und Medien erziehen uns dazu, dass unsere Körper muskulös oder schlank sein müssen. Das ist halt gerade so modern. Früher war das Ideal beleibter und vermittelte Fruchtbarkeit und Wohlstand. Heute wird eine der Norm entsprechende Figur meist automatisch als gesünder, eventuell auch erfolgreicher assoziiert. Die Tatsache, dass das Äußere nur einen sehr begrenzten Einblick auf den Erfolg oder die Gesundheit abliefert, wird kategorisch ignoriert und der wichtigste Grundsatz „Wohlfühlen kommt von Innen“ wird verneint. Tu das, worauf du Lust hast und lass dich nicht von außen nach unten ziehen, denn es geht um dein Leben und deine seelische Entfaltung.

Wandel der Schönheitsideale

Das ist so eine Sache mit der Schönheit. Es gibt die Schönheit, die nach Symmetrien geht und eine, die die Einzigartigkeit oder das Markante favorisiert. War es vor ein paar Jahren noch das Schlanke erstrebenswert, ist es heute teilweise zu einem Wandel gekommen. Curvy ist wohl jetzt zumindest bei vielen Frauen das neue Ideal. Wobei dieses nicht auf Sich-gehen-lassen reduziert, sondern auf gesunde Ernährung und Bewegung, ohne zu hungern. Bei Männern jedenfalls ist das Aussehen nach meinem Empfinden sowieso konstant: athletischer Körpberbau. Die Frage, wer nun verantwortlich für das Streben nach der Schönheit ist, ist leichter gestellt als beantwortet. Beispielsweise beobachtet die Trendfroschung Signale, bevor sie diese benennt. Ich denke, dass oft ein Vorbild, also Schauspielerinnen, die ja unter anderem immer mehr durch Instagram auch zu Models avancieren, Ideale erzeugen. Vielleicht ist es auch so, dass Erfolg und Aussehen mit einander korrelieren.

„Es geht darum, dass man sich wohlfühlen soll, egal welche Größe man hat. Ich versuche zu transportieren, dass man sich selbst lieben soll.“ Interview mit Bloggerin Anna

Mein Weg zum Sport

In meinem Leben hat Sport eine zentrale Rolle eingenommen. Sport hat mir geholfen, meine Mitte zu finden. Aber auch im sportlichen Bereich musste ich einige Lernphasen durchleben. Stichwort: Ego. Manche spielen Golf, manche laufen gerne und ich mache gerne Krafttraining. 2015 habe ich es bereits einmal geschafft innerhalb von 8 Monaten 13kg (von 100kg auf 87kg) abzunehmen. Es geht bei mir nicht darum, einem Ideal nachzueifern, sondern viel mehr um ein gutes Körpergefühl und einem inneren Ausgleich. In meinem Leben standen schlussendlich Freunde, Familie und Job doch immer an erster Stelle.  Im Artikel „Wie ich zu mir selbst gefunden habe und die Learnings daraus“ habe ich erwähnt, dass mir die körperliche Betätigung sehr in meiner Entwicklung weitergeholfen hat. Welche Errungenschaften ich in der Zeit meines Trainings erreicht habe, waren mehr auf psychischer Ebene:

Meine Erfahrungen

Einer der vielen Vorteile beim Krafttraining ist, dass man den Kopf frei bekommt. Die Überwindung, sich nach einem anstregenden Arbeitstag auszupowern, mag zwar schwer sein, aber das Gefühl danach ist unbezahlbar. Selbst wenn ein Streit den Tag überschattet, nach einem Workout ist die Welt gleich um vieles entspannter. Mein Wohlfühl-Faktor ist ernorm dadurch gestiegen. Durch diesen Faktor habe ich mein Lebensgefühl stark verbessern können.

Der Sport hilft mir, meine Projektmanagement-Skills zu verbessern.  Es gibt ein Ziel, in meinem Fall Muskelaufbau und dieses muss diszipliniert und ohne Schonung verfolgt werden. So viel Freude es auch macht, sich im Studio zu quälen, auch die Zeit ist knapp und muss neben Arbeit, Familie und Freunden gut eingeteilt sein.

Sport verleiht Selbstvertrauen. Ich finde durch eine offenere Körperhaltung wird eine postivere Ausstrahlung erzeugt. Durch die Workouts habe ich ein viel besseres Körpergefühl erfahren. Ich habe meine Grenzen herausgefunden und gelernt, diese mit purer Willenskraft zu überschreiten. Dadurch fühle ich mich in Stresssituationen entspannter.

Probiert es aus ihr werdet es schnell selber merken! Und lasst euch nicht von den ersten Malen Sport entmutigen, denn die Muskelkater schnurren vor Schmerz.

2 Kommentare

    • Christopher sagt

      Danke liebe Anna 🙂 Ich mich auch, es ist gleich wieder ein anderes Lebensgefühl!

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